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Podcast: AstroGeo von Karl Urban

Von Steinen bis zu den Sternen
Nein, hier geht es nicht um den neuseeländischen Schauspieler Karl Urban, sondern um Karl Urban, den Science Blogger. Auf Twitter ist er unter dem Usernamen pikarl zu finden. Auf scilogs betreibt er seinen Blog Astrogeo – Von Steinen bis zu den Sternen. Aber hier möchte ich seinen gleichnamigen Podcast vorstellen.

Tschernobyls Wildschweinbraten
Im Rahmen seines Podcast AstroGeo hat er bisher 27 Folgen veröffentlicht (Stand Mai 2017). In der Folge AG026 Tschernobyls Wildschweinbraten geht es um die Auswirkungen der Reaktorkatastrophe von 1986. Mit AG027 Militär im All beginnt eine dreiteilige Reihe über die Zukunft der Raumfahrt.

 

Bild Chefredakteur und AstroAlex

BILD dir eine Meinung: Kai Diekmann auf dem Mond?
Alexander Stirn hat da was gehört. AstroAlex besuchte die Redaktion der BILD Zeitung, und von dort kommt bestimmt auch diese Gerücht. Ich spekuliere einfach mal, das wohl auch der ein oder die andere Mitarbeiterin der BILD ‚Zeitung‘ DAS gerne machen würden. Und ich spekuliere jetzt mal gaaaaanz wild: BILD würde exklusiv darüber berichten!

 

E-Mail Interview mit Dr. Ralf Bülow

Ralf Bülow, geboren 1953 in Gelsenkirchen, studierte Informatik, Mathematik und Philosophie an der Universität Bonn. Er ist Diplom-Informatiker und promovierte in mathematischer Logik.
Während der 1980er Jahre arbeitete Ralf Bülow im Deutschen Museum und dessen Forschungsinstitut in München, Anfang der 1990er Jahre als Wissenschafts- und Technikjournalist. Seit 1996 war er an zahlreichen Ausstellungen zu den Themen Computer, Weltraumfahrt, Astronomie und Physik beteiligt, darunter auch an ‚Einstein begreifen‘ des Technoseums Mannheim.
Von 2009 bis 2011 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fachhochschule Kiel und 2012 im Computermuseum Hoyerswerda tätig.
Ralf Bülow hat auch zur Geschichte der Science Fiction publiziert und 2004 Ri Tokko’s utopischen Roman ‚Automatenzeitalter‘ aus dem Jahre 1930 neu herausgegeben.

01) Dr. Bülow, zu Beginn unseres Email-Interviews stelle ich Ihnen die Frage aller Fragen: wie wird man Wissenschaftsjournalist?

Man lernt schreiben, bewirbt sich irgendwann, und dann ist man’s – so ging es mir 1990. (Im Unterschied zu vielen anderen machte ich kein journalistisches Volontariat.) Ich habe aber nur von 1990 bis 1995 einigermaßen konzentriert als Journalist gearbeitet.

02) Viel Ihnen die Entscheidung Informatik zu studieren leicht?

Ja. 1971 war das noch sehr neu und spannend.

Exkursion B

Exkursion B, Mischtechnik auf Karton, 40 x 60 cm

03) Was hat Sie in Ihrem bisherigen beruflichen Leben entscheidend geprägt?

Ganz spontan – das Internet.

04) An welchem Projekt arbeiten Sie gerade?

An Kurzbiografien von Menschen, die sich um die Entwicklung und Popularisierung der Raumfahrt bemühten, Erfinder, Ingenieure, Maler, Schriftsteller usw.

05) Der PC ist heute ein wichtiges Werkzeug. Dazu kommt noch das Internet. Diskussionsforen, Webseiten, Blogs und Wikis sind für viele unentbehrlich geworden. Wie stark nutzen Sie für Ihre Arbeit das Internet?

Ziemlich stark – siehe 03)

Fruehwerk 59

Die Weltraum Burg, Plakafarbe auf Karton, 70 x 100 cm.

06) Könnten Sie sich vorstellen selber einen Blog zu betreiben?

Nicht wirklich, wie man heute so schön sagt.

07) Wie ist Ihre Meinung zu den „sozialen Netzwerken“, wie Facebook, Twitter, StudiVZ, Xing, LinkedIn und dergleichen?

Ich beschränke mich auf eine Charakterisierung: Bei Twitter trete ich unter meinem richtigen Namen auf, bei Facebook nicht. (Hängt aber auch mit den Gruppen zusammen, in denen ich verkehre 🙂

Anno 1969

Anno 1969, Mischtechnik auf Hartfaserplatte, 90 x 60 cm.

08) Wir leben in einer sich immer schneller verändernden Welt. Wie gehen Sie mit diesen Veränderungen um?

Ich glaube, ich verkrafte sie ganz gut. Im übrigen verliefen die Änderungen in den 1950er und 1960er Jahren schneller als heute, mit Jets, TV, Raumfahrt, Computer etc.

09) Wenn Sie auf Ihre bisherige Karriere zurückblicken, worauf sind Sie besonders stolz?

Auf retro-futurismus.de d.h. auf die Mitwirkung bei der Seite, nicht auf die technische Erstellung.

10) Gibt es einen Traum, den Sie sich erfüllen möchten?

Vielleicht mal nach Namibia fliegen und den dortigen Sternenhimmel sehen.

11) Zum Abschluss möchte ich Ihnen eine sehr persönliche Frage stellen: was haben Sie vom Leben gelernt?

Wieder ganz spontan: Seid nett zueinander, Hauptsache gesund, Money is beautiful.

Dr. Ralf Bülow

Dr. Ralf Bülow

 

Was? Die Jedi sind käuflich?

Disney kauft die Jedi weg

Karikatur zum Verkauf von "Star Wars" an Disney
https://twitter.com/theaarondouglas/status/263421357252022273/photo/1

„Was? Die Jedi sind käuflich?“ Das war mein erster dummer Reflex, als ich die Nachricht hörte. Der Schauspieler Aaron Douglas (Battlestar Galactica) veröffentlichte über Twitter eine „Karikatur“ zum Verkauf aller Star Wars Rechte an den Disney Konzern. Sehr passend!

Hier der Wikipediaeintrag zu Aaron Douglas.