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Kennen Sie J. Allen St.John? (1872-1957)

Frank Frazetta hatte ein Vorbild: J. Allen St.John

Drüben in seinem Blog hat Christoph Roos wieder einen interessanten Künstler ausgegraben.
J. Allen St. John war der Leib- und Magen-Illustrator von Edgar Rice Burroughs (Tarzan, John Carter) und das Vorbild von Frank Frazetta.

Ein Bildband mit seinen Arbeiten erschien 2009 bei Vanguard Productions und wird heute bei Amazon (hier und hier) zu horenden Preisen angeboten, falls es überhaupt lieferbar ist! Parka hat in seinem Blog eine kurze Buchvorstellung veröffentlicht.

J. Allen St. John in der englischen Wikipedia

Eintrag im Wiki von Pulpartists.com

Ein sehr ausführlicher Artikel in der Official Edgar Rice Burroughs Tribute Site über J. Allen St.John

 

Kennen Sie Daniel Lieske?

Auf Daniel Lieske bin ich über sein Interview im Tagesspiegel, „Die unendliche Leinwand“ aufmerksam geworden. Der Text über die Wurmwelt Saga und über Webcomics ist zwar vom 10.01.2011 , aber immer noch lesenswert. Ich war nur etwas iritiert über seine Bemerkung, das man mit einem Comic in Deutschland, nur mit viel Glück 10.000 bis 15.000 Euro Jahresumsatz mache könne. Und das ist für Daniel Lieske ungefähr Hartz-IV-Niveau.

Ich hoffe, er meinte das sarkastisch 😉

Hier findet man seinen kostenlosen Webcomic Wurmwelt Saga. Mittlerweile ist das dritte Kapitel über die Abenteuer von Jonas erschienen. Es gibt sogar schon Fanart!

Fanart von Jana Schirmer

Daniel Lieske ist Concept Artist bei Gaming Minds Studios (Patrizier IV). Auch hat er diverse Training-Videos für die österreichische Firma video2brain zum Thema digitales Malen gemacht.

Daniel Lieske trifft man ab und zu auch in den Foren von Digitalartforum.de

Im Blog von Daniel Lieske kann man sich über seine Arbeiten informieren. Diesen geschäftstüchtigen Mann der deutschen Comic- und Illustratoren-Szene sollte man im Auge behalten!

 

Planetary Images From Then and Now

Ein Philosophie-Professor aus Tennessee (USA) durchforstet die Online-Datenbanken der NASA nach Bilder, die von Raumsonden aufgenommen wurden und bearbeitet sie am heimischen Computer.
Prof. Ted Stryk veröffentlicht sie dann in seinem Blog Planetary Images From Then and Now.
Schade nur, das er kein Tutorial veröffentlicht, wie er die Aufnamen der Raumsonden Cassini, Mariner, Rosetta,Voyager, Galileo, usw. bearbeitet hat.

Kennen Sie Alexander Zick?

Alexander Zick (1865 – 1907) kennt fast niemand. Das scheint bei Illustratoren des 19. Jahrhunderts üblich zu sein, da die Künstler in den Publikationen fast nie genannt wurden.
Sein Stil erinnert mich irgendwie an den Schöpfer von Prinz Eisenherz, Hal Foster.
Heute findet man im Netz seine Illustrationen zu deutschen Märchen, wie „Hänsel und Gretel“, „Das tapfere Schneiderlein“, „Aschenputtel“, und so weiter.

Der Schweizer Christoph Roos hat in seinem Blog einige Arbeiten von Alexander Zick ausgegraben, aber leider auch nichts über sein Leben gefunden. Sicher scheint nur zu sein, das er der letzte Spross einer Künstlerfamilie war. Traurig, das man selbst in der Wikipedia nur einen Krümmel an Information über ihn findet.

Hänsel und Gretel, Darstellung von Alexander Zick
Schneeweisschen und Rosenrot, Darstellung von Alexander Zick
Das tapfere Schneiderlein, Darstellung von Alexander Zick
Aschenputtel, Darstellung von Alexander Zick