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Was ist Carta?

Das Wort ‚carta‘ stammt aus dem Lateinischen ist bedeutet ‚Papier‘. Carta ist ein Autoren-Blog, der schon 2009 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet wurde. Die Autoren schreiben über Politik und digitale Wirtschaft. Wie konnte ich diesen Blog übersehen? Ein Zeichen meiner Ignoranz.
Zwei aktuelle Artikel möchte ich hier verlinken:

Wissenschaftsjournalismus: Von der Aufmerksamkeits- zur Desinformationsökonomie von Prof. Stephan Ruß-Mohl

WLAN-Störerhaftung: Böse daneben von Christiona Heise und Volker Tripp

 

Doc Baumann ist jetzt 65 Jahre jung!

Was wir schon immer über Doc Baumann wissen wollten…

Auf docma.info ist zum 65. Geburtstag von Doc Baumann ein längeres Interview mit ihm veröffentlicht worden. Auch kann man der Redaktion Fragen an Doc Baumann schicken. Einige davon wird er in einem der nächsten Blog Einträge beantworten. Ich hoffe, das beide Blogeinträge auch in Doc Baumanns Zeitschrift DOCMA abgedruckt werden.

Auch von mir, Mr. Spaceartist, alles Gute und Gesundheit zum neuen Lebensjahr!

 

Freihandelsabkommen TTIP stoppen!

„So machen Sie die Europawahl zur Volksabstimmung über TTIP“
Annette Sawatzki hat im Blog von campact.de einen Artikel zur Europawahl veröffentlicht. Darin geht es um die anstehende Europawahl am 25. Mai 2014 und wie wir Bürger unser Stimmrecht gegen das sogenannte Freihandelsabkommen TTIP einsetzen könnten.
Mein Rat an alle: lesen!!

attac erklärt das Freihandelsabkommen TTIP

 

Im Gedenken an John Dobson

John L. Dobsons (1915-2014) Verdienst ist es, die alt-azimutale Montierung vereinfacht und wieder populär gemacht zu haben.

Mein selbstgebauter Dobson am 8. Juni 2004

Mein selbstgebauter Dobson am 8. Juni 2004

Mein Lichteimer im Einsatz
Ich besitze auch ein Dobson-Teleskop. Georg Dittié hatte mir in den 1990er Jahren geholfen, dieses Gerät zu bauen. Die Optik stammt von Intercon Spacetec. Und hier sieht man den Lichteimer im Einsatz beim Venustransit 2004.

"How and why to make a user-friendly sidewalk telescope"

Das Buch von John Dobson über sein Leben und den Bau von Fernrohren

Ein Buch in Holz
Auch besitze ich John Dobsons Buch „How and why to make a user-friendly sidewalk telescope“ mit dem Einband aus Sperrholz!

Globale Dobson Nacht am 08.03.2014
Wie Nico Schmit in seinem Blog Zauber der Stern schreibt, planen die Sidewalk-Astronomers, deren Mitbegründer John Dobson war, am 8. März 2014 die globale Nacht der Dobson-Teleskope.

E-Mail Interview mit Ludger Otten

Ich bin 51 Jahre alt. Von Beruf Bergmann, Schlosser, Schreiner und Grafiker. Irgendwann vor Jahren, bin ich in der Grafikschiene gelandet und auch dabei geblieben.

Ludger Otten

Ludger Otten

01) Ludger, gleich zu Beginn unseres E-Mail Interviews stelle ich Dir die Frage alle Fragen: wie bist Du zur Kunst gekommen?

Ach, kreativ war ich eigentlich schon immer. Es hat mit einfachen Zeichnungen begonnen, bis ich dann später angefangen habe mit einer Airbrush zu arbeiten. Ich habe einige Ausstellungen auch zusammen mit dem Interviewer gemacht. Schließlich bin ich dann über einen PC zu 3D gekommen. Diese Arbeiten bilden mit meinen Fotografien den heutigen Schwerpunkt in meinem künstlerischen Schaffen.

02) Viel Dir die Entscheidung Künstler zu werden leicht?

Nö, überhaupt nicht. Aber als Künstler habe ich mich schon immer gesehen. Ich halte es eher mit dem Ausspruch von Josef Beuys „Jeder Mensch ist ein Künstler!“ Ich denke, als Künstler muss man sich auch selbst sehen wollen, in gewisser Hinsicht auch danach leben. Es ist nicht immer einfach, aber machbar.

Industrial, Foto, 2003.

Industrial, Foto, 2003.

03) Was hat Dich in Deinem beruflichen Leben entscheidend geprägt?

Oh, das ist schwierig. Da waren einerseits Künstler, die ich kennengelernt habe, du zum Beispiel. Zum anderen meine Ausbildung als Schreiner, in der ich jemanden kennenlernte der so eine Art Mentor und guter Freund für mich wurde. Sonst war es meine stete Neugier, die mich inspiriert und geprägt hat.

04) Viele Menschen glauben immer noch, das Künstler das Leben eines Bohémiens führen. Wie sieht der Arbeitsalltag eines Künstlers wirklich aus?

Naja, eher dürftig. Die meisten Künstler leben am Rande des Existenzminimums oder darunter! Mit Hartz IV hat sich diese Situation noch einmal verschärft, denn das Berufsbild Künstler ist dort weder bei der Sachbearbeitung noch in der Weiterbildungen schlicht nicht existent.

Stahl Monument, Foto, 2013.

Stahl Monument, Foto, 2013.

05) Was ist die treibende Kraft für Deine Kunstwerke? Der schöpferische Drang? Die Inspiration?

Ich würde mal sagen beides. Zum einen der Drang künstlerisch tätig zu sein, zum anderen aber auch die Inspiration. Der Drang ist in erster Linie das hinaus gehen zum fotografieren. Die Inspiration ist wichtig für meine Arbeiten in 3D, die oft lange Planung und viel Arbeit bedeuten.

06) An welchem Projekt arbeitest Du gerade?

An vielen und doch keinen konkreten 😉 . Wenn es anfängt warm zu werden bin ich draußen knipsen. Ich mag es auch nicht so sehr mich an ein Projekt zu binden.

Stress! Enkaustik auf Leinwand, 30cm mal 40 cm, 2011

Stress! Enkaustik auf Leinwand, 30cm mal 40 cm, 2011

07) Der Computer ist heute ein wichtiges Werkzeug für den Künstler. Dazu kommt noch das Internet. Diskussionsforen, Webseiten, Blogs und Datenbanken wie etwa Artmight.com sind für viele unentbehrlich geworden. Wie stark nutzt Du für Deine Arbeit das Internet?

Sehr stark. Ich sehe das Internet als wichtigste Plattform für meine Bilder.

Abstraktion 02, Mischtechnik, 2010.

Abstraktion 02, Mischtechnik, 2010.

08) Du betreibst einen eigenen Blog, fenrirxxl.blogspot.de. Wie kam es dazu?

Das Blog geht auf meine alte Website zurück. Für mich ist das Bloggen der beste Weg, meine Gedanken, Ideen und Bilder zu transportieren. Geschäftliche Interessen verfolge ich damit keine.

09) Wie ist Deine Meinung zu den „neuen Medien“, wie Facebook, Twitter, StudiVZ, Xing, und dergleichen?

Von den letzten dreien halte ich nicht so viel. In Facebook habe ich eine Fanseite und meine Beiträge im Blog werden dort, wie auch bei Google Plus, automatisch gepostet.

Echse, 2013

Echse, 2013

10) Wir leben in einer sich immer schneller verändernden Welt. Wie gehst Du mit diesen Veränderungen um?

So gut es eben geht. Ich sehe mich als technik- und internetaffinen Menschen. Ich kann und möchte auch mithalten, obwohl das sicherlich nicht einfach ist.

Portrait, Tusche und Bleistift auf Karton, 1997.

Portrait, Tusche und Bleistift auf Karton, 1997.

11) Wenn Du einen Plan für die nächsten, sagen wir vier Jahre hättest, wie würde der in etwa aussehen?

Mich psychisch stabilisieren, abnehmen, Arbeit finden. Mit meinem Leben klarkommen, kreativ sein. Viel zu fotografieren, unterwegs sein.

Erdmännchen im Duisburger Zoo

Erdmännchen im Duisburger Zoo, 2013

12) Was würdest Du den Menschen raten, die gerade ihr Abitur/Hochschulreife erlangt haben und die vor der Entscheidung stehen ob Sie ein Studium beginnen oder in das Berufsleben einsteigen sollen?

Sie sollten ihre Träume nicht vergessen. Das machen wofür das Feuer der Leidenschaft brennt. Das Leben ist viel zu kostbar und zu kurz um es mit unnötiger, blödsinniger und stupider Arbeit zu verschwenden.

Wolfsgeschwister, 2012

Wolfsgeschwister, 2012

13) Wenn Du auf Deine Karriere zurückblickst, worauf bist Du besonders stolz?

Darauf, ich selbst geblieben zu sein. Mich nicht manipulieren zu lassen. Das zu tun an dem ich Spaß habe, viel gelernt und mir selbst beigebracht zu haben.

14) Gibt es einen Traum, den Du dir erfüllen möchtest?

Viele…

Meisenfütterung, 2013

Meisenfütterung, 2013

15) Zum Abschluss möchte ich Dir eine ganz persönliche Frage stellen: was hast Du vom Leben gelernt?

Aua. Das zu tun was man will, wofür man Leidenschaft besitzt.

Halde Hoheward, Foto, 2013.

Halde Hoheward, Foto, 2013.