Schlagwort-Archiv: Space Art

Meine Kometen

Das Jahr der Kometen
Komet Panstarrs (C/2011 L4) wird bald die Sonne umrunden und ich bin gespannt ob der schmutzige Schneeball dieses Swing-by-Manöver überstehen wird. Falls ja, wird er in der Morgendämmerung auftauchen.

 

Ab Mitte November 2013 soll Komet ISON (C/2012 S1) für fast acht Wochen mit dem bloßen Auge zu sehen sein. Zu Weihnachten wird er dann die ganze Nacht beobachtbar. Leider gibt es keine Formel um die Helligkeitsentwicklung eines Kometen zu berechnen. Der Kometenkern von ISON ist aber relativ groß, man schätzt ihn auf ca. 50 km. Dazu wird er der Erde und der Sonne relativ nahe kommen. Das alles sind gute Voraussetzungen für einen hellen Schweifstern. Das Jahr 2013 wird das Jahr der Kometen!

Raketenschild 1

Raketenschild 1
Könnten Nuklearwaffen den Einschlag eines Kometen auf der Erde verhindern?

 

Und dann ist da ja noch der Komet Siding Spring, der in Richtung Mars unterwegs ist. Wie Daniel Fischer gestern in seinem Blog Skyweek meldete, wird der Komet C/2013 A1 (Siding Spring) nicht auf dem Mars einschlagen.
Die Angaben beruhen auf neuen Berechnungen der NASA. Anscheinend lassen die aktuellen Beobachtungsdaten, die in die Berechnungen einfließen, bereits solche Vorhersagen zu.

 

Anhand meiner Kometen kann man den Weg erkennen, den ich seit den 1980er Jahren zurückgelegt habe. Schauen Sie sich unten das Bild Raketenjäger an: mit dem Farbgitter und einer Zahnbürste habe ich damals dieses Bild erstellt. Kaum zu glauben!

Fruehwerk 78

Ein Experiment aus den 80er Jahren. Plakafarbe auf Papier, 70 x 100 cm

 

Mein Beitrag für das Kunstprojekt GRAUZONE

Meine Space Art in der Traumruine

Die Anfrage kam über Xing: Thorsten Hülsberg, Betreiber einer PR-Agentur und freischaffender Künstler, suchte für sein Kunstprojekt GRAUZONE noch Beiträge in Form von Bildern, Fotos, Texte, Zeichnungen und Illustrationen. Alle Einsendungen mussten im Format DIN A 4 als JPG oder PDF an seine E-Mail Adresse geschickt werden.

18 Teilnehmer beim Kunstprojekt GRAUZONE

Thorsten, der in Leverkusen in seiner “Traumruine” lebt und arbeitet, wird die Motive als s/w-Laserprints ausdrucken und zu einer Collage verarbeiten. Ich bin schon ganz gespannt auf das Ergebnis!

Exkursion A von Ralf Schoofs für das Kunstprojekt Graunzone

Exkursion A von Ralf Schoofs für das Kunstprojekt Graunzone

 

Kosmos Himmeljahr 2013 veröffentlicht

Prof. Hans Ulrich Keller und sein Mitarbeiter Erich Karkoschka haben es wieder geschafft! Das neue astronomische Jahrbuch für 2013 ist über die üblichen Kanäle zu bestellen. Kompetent wird über die astronomischen Ereignisse des Jahres 2013 informiert. Verständliche Diagramme, Karten und umfangreiches Bildmaterial stehen dem interessierten Leser hilfreich zur Seite.
Titelbild Hommelsjahr 2013

Drei meiner Space-Art Illustrationen im neuen Himmelsjahr 2013
Ja, gleich drei meiner Bilder sind im neuen astronomischen Jahrbuch des Franckh-Kosmos Verlags zu finden! Die Konzepte meiner Space-Art Bilder stammen fast alle von Prof. Hans Ulrich Keller.
Für das Monatsthema April “Vagabunden des Sonnensystems” habe ich eine ganzseitige Illustration angefertigt (Seite 110).
Reservoir der Kometenkerne im Sonnensystem

Im Monatsthema Juni “Wo ist die zweite Erde?” findet sich zur Einleitung (Seite 142) ein stimmungsvolles Space-Art Motiv.
Wo ist die zweite Erde?

Am Beginn des Monatsthemas Dezember “Den Vulkanoiden auf der Spur” (Seite 250), das Dritte meiner Space-Art Bilder.
Den Vulkanoiden auf der Spur

Hans-Ulrich Keller
Kosmos Himmelsjahr 2013
Sonne, Mond und Sterne im Jahreslauf. 296 Seiten, Breitklappenbroschur 210 x 152 x 18 mm (LxBxH), 1. Auflage 2012.
ISBN: 978-3-440-13097-1
Art.-Nr.: 13097

Bildagentur Astrofoto jetzt bei Fotofinder!

Moderne Foto-Recherche

Die Bildagentur Astrofoto, die neben Shigemi Numazava und Detlev van Ravenswaay auch meine Wenigkeit vertritt, hat ihre Foto-Recherche komplett modernisiert. Bernd Koch und seine Agentur setzen seit Mitte August auf den Online-Dienst Fotofinder.

PICTORIAL – Art Buyers Digest berichtet
In der Online-Ausgabe von PICTORIAL ist ein Bericht über Astrofoto und die angebotenen Space Art Motive zu finden. Hier der Link.

Zitat: “Zu den Highlights zählen unbedingt auch die Space Illustrationen der führenden Space- Künstler Shigemi Numazawa, Detlev van Ravenswaay und Ralf Schoofs.”

Seit Mitte August 2012 auf www.fotofinder.com
Laut Aussage meines Agenten Bernd Koch, verlief die Umstellung ohne größere Schwierigkeiten. Es war aber notwendig die Verschlagwortung von über 2000 Bildern zu ergänzen! So können unsere Kunden, wie etwa Verlage, Redaktionen, Werbeagenturen und andere Firmen besser nach Bildmaterial für ihre Artikel, Magazine, Broschüren und Websites suchen. Und über den Dienst von Fotofinder ist unser Bildmaterial auch in der Mediensuche von i-picturemaxx zu finden

 

Kennen Sie Virgil Finlay? (1914-1971)

Wieder hat mich ein Blogpost von Christoph Roos mich auf einen wahren Meister der Illustration aufmerksam gemacht.

Der U.S.-Amerikaner Virgil Warden Finlay war ein echter Könner! Seine zum Teil surrealen Zeichnungen in Schwarz-Weiß finden sich hauptsächlich in Science-Fiction- und Fantasy-Magazinen der 1930er bis 1960er Jahre. Sein Stil entspricht dem Geschmack seiner Zeit, wirkt heute aber kühl und eingefroren. Dabei bestehen seine Zeichnungen fast nur aus Punkten und Linien. Trotzdem strahlen sie eine Intensität aus, der ich mich nur schwer entziehen kann.

Den Eintrag über Virgil Finlay in der deutschen Wikipedia kann man vergessen. Deshalb, mal wieder, der Hinweis auf die englischsprachige Ausgabe. Allerdings ist der Text von Jim Vadeboncoeur ausfürlicher! Aber schließlich betreibt er auch eine Website, die sich der Biografien von Illustratoren widmet.

1956 erschien das von Virgil Finlay illustrierte Buch “The Complete Book of Space Travel”. Diese Arbeiten gehen schon in Richung Space Art.

1963 sollte er J.R.R. Tolkiens “Der Hobbit” illustieren. Zu diesem Zweck fertigte er eine Zeichnung an, die Tolkien vorgelegt wurde. Sehr interessant finde ich Tolkiens Meinung! Hier der Link zum Artikel in der ardapedia.

Auch auf Tumbr gibt es eine Fan-Seite, aber in der “Internet Speculative Fiction Database” findet man eine umfangreiche Liste seiner Veröffentlichungen.

Virgil Finlay starb 1971 an Krebs.