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Das Pixelgrillen 2013

Ich war zum zweiten Mal auf dem Bloggergrillen, äh Pixelgrillen, in der Villa Kueperpunk. Auch diesmal haben unsere Gastgeber weder Kosten noch Mühen gescheut. Ein ganz, ganz dickes Dankeschön geht an Kueperpunk und Zauselina!

Unsere Gastgeber Zauselina und Kueperpunk

Unsere Gastgeber Zauselina und Kueperpunk

Zwischen den grünen Hügeln der Ruhr-Metropole Herne vor der Sommerhitze abgeschirmt, umsorgt und verwöhnt von unseren Gastgebern Zauselina und Kueperpunk, konnte ich mit ihnen und den eingeladenen Bloggern, Second Life Usern, Autoren und Autorinnen interessante und erquickliche Gespräche führen.

Auch war wieder für unser leibliches Wohl gesorgt. Die lukullischen Genüsse, die uns von Zauselina und Kueperpunk in gekonnter Art und Weise kredenzt wurden, sind inzwischen legendär!

Der Herr des Grillgutes

Der Herr des Grillgutes

Leif blättert durch ein Perry Rhodan Magazin

Leif blättert durch ein Perry Rhodan Magazin

Sogar ein Fahrdienst wurde von den Veranstaltern organisiert. So wurde ich vom Gastgeber Kueperpunk persönlich, in seinem luxuriösen Privatwagen zur Verkehrsdrehscheibe ins Herz der Metropole Herne chauffiert. Dort traf mich die sommerliche Hitze. Nur kurze Zeit später startete meine Rückreise in meine heimatlichen Gefilde. Ach, wie vermisse ich die erfrischende Kühle der grünen Hügel.

Jedermann, der nicht beim Pixelgrillen 2013 (Bloggergrillen) dabei gewesen war, hat DAS Ereignis der Saison verpasst.

PS: Fenrir und Kueperpunk haben auch schon über das Pixelgrillen berichtet!

Hier fehlen noch drei Teilnehmer

Hier fehlen noch drei Teilnehmer

Pixelgrillen 2013

Pixelgrillen 2013

 

Space Night wird doch fortgesetzt

Copyright Bayerischer Rundfunk

Space Night: aus wegen GEMA?
Christian Rottmann hat in seinem Wiki zur Space Night eine „Timeline“ der Geschehnisse veröffentlicht. Spiegel-Online meldete am 18.01.2013, das das beliebte Nachtprogramm des Bayerischen Fernsehens am 7. Januar 2013 wegen zu hoher Gebühren der GEMA eingestellt wurde.

GEMA-freie Musik für die Space Night
Ein Sturm der Entrüstung brach los! Im Internet formierte sich der Widerstand gegen die Entscheidung des BR und die Webseite der GEMA war zeitweise nicht zu erreichen. Aber die Empörung brachte auch eine kreative Lösung: die aktuelle Musik der Space Night könnte man doch gegen Musik mit Creative Commons-Lizenzen austauschen! Und auf dieser Webseite können Freunde der Space Night Musikvorschläge machen!
Am 23. Januar meldete Spiegel-Online: „Einigung mit GEMA: Space Night wird fortgesetzt“.

Space Night CC
Am 19. Februar meldete dann metawelle unter „Space Night goes CC“, das es im Herbst 2013 einen Relaunch der Space Night geben wird. Schon am 25. Februar wurde eine neu zusammengeschnittene Version von „Earth Views 2“ mit neuer CC Musik gesendet.
Und auf BR-alpha wird ab dem 29. März ein neuer Zusammenschnitt der Folge „Earth Views 5“ mit klassicher Musik des Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks gezeigt!

„Die Space Night hat Kultcharakter. Damit dies so bleibt, testen wir verschiedene Sound- und Musik-Varianten“, erläutert Andreas Bönte, Leiter des Bereichs Planung und Entwicklung des Bayerischen Fernsehens. „Wir haben uns sehr gefreut über die großartige Resonanz. Die neue Space Night ist zu einem Team-Projekt geworden. Im Internet hat sich eine Community gebildet, die uns unterstützt. Wir setzen weiter auf die Kreativität unserer Fans. Schickt uns Eure Ideen!“

Auf BR-alpha werden die bekannten Weltraumbilder mit neu unterlegter Musik von Montag bis Donnerstag in der Regel von 3 bis 6 Uhr nachts ausgestrahlt. Ab dem Osterwochenende wird die Space Night zusätzlich im Bayerischen Fernsehen zu sehen sein. Die Bewertungen der Fans in den kommenden Wochen fließen ein in das Konzept für den eigentlichen Relaunch im Herbst.

Wir müssen da am Ball bleiben! Schaut auch die „neuen“ Folgen der Space Night an und schreibt den Redakteuren des Bayerischen Fernsehens eine E-Mail: space.night@br.de

Sirius 2.0

Sirius 2.0
Copyright Ralf Schoofs

 

Revolutionart 42 – Juni 2013 – Hero

Meine Space-Art Bilder im Revolutionart Magazine Nr. 42

Jede Ausgabe des Revolutionart Magazine steht unter einem Thema. Für die Ausgabe 42 hat der Herausgeber Nelson Medina das Thema Hero gewählt:

„There are the guardians of the common good who watch over us and safeguard equilibrium. Discover those new Heroes at Revolutionart.“

Und auf den Seiten 96 und 97/98 finden sich zwei meiner Space-Art Bilder. Genial !

Forscher 1

Forscher 1

Forscher 1
Ein Astronaut erforscht einen Doppelstern.
Mischtechnik auf Karton, 40 x 60 cm, 2001.
Veröffentlicht in REVOLUTIONART MAGAZINE 42, Hero, Seite 97/98, Juni 2013.

 

Der Raumfahrer

Der Raumfahrer

Der Raumfahrer
Ein Kosmonaut ist wohlbehalten zur Erde zurückgekehrt. Meine Inspiration für dieses Bild war der Kosmonaut Juri Gagarin.
Digital, Photoshop CS, 10000 x 7500 px, 2008.
Veröffentlicht in REVOLUTIONART MAGAZINE 42, Hero, Seite 96, Juni 2013.

Das Revolutionart Magazine liegt wie immer als PDF zum Download bereit und ist 79 Mb groß. Unter anderem gibt es in der 42. Ausgabe Interviews mit den Künstlern Christiaan Mateo und Mike Roshuk, Links zu den Webseiten diverser Musiker und gänzlich unterschiedliche Illustrationen zum Thema Helden auf 214 Seiten.

Poster der 42. Ausgabe des Revolutionart Magazine

Poster der 42. Ausgabe des Revolutionart Magazine

 

E-Mail Interview mit Dr. Florian Freistetter

Ich bin Astronom, habe als Astronom an diversen Universitäten gearbeitet und bin seit 2012 freier Wissenschaftsautor. Einen längeren Lebenslauf gibt es hier: http://www.florian-freistetter.de/vita.html

Florian Freistetter, Fotograf: Simon Kumm, CC-BY-SA 3.0

Florian Freistetter, Fotograf: Simon Kumm, CC-BY-SA 3.0

01) Herr Freistetter, zu Beginn unseres Email-Interviews stelle ich Ihnen die Frage alle Fragen: wie kamen Sie zur Astronomie?

Zufällig. Ich habe mich nie für Astronomie interessiert; erst mit 17 Jahren fing ich an, Kosmologie interessant zu finden. Fälschlicherweise habe ich angenommen, man müsste Astronomie studieren, um Kosmologie betreiben zu können (theoretische Physik wäre korrekt gewesen). Im Laufe des Studiums habe ich dann aber doch noch mein Interesse für die Astronomie entdeckt. Im Detail habe ich das hier beschrieben: http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2012/02/01/wie-ich-wissenschaftler-wurde-und-warum-ich-heute-keiner-mehr-bin/

02) Viel Ihnen die Entscheidung Astronomie zu studieren leicht?

Siehe oben. Ich hatte zwar kurz überlegt, Biologie zu studieren aber Astronomie war immer die erste Wahl.

03) Was hat Sie in Ihrem bisherigen beruflichen Leben entscheidend geprägt?

Das kann ich nicht sagen. Da gibt es keine großen revolutionären Ereignisse. Alles, was einem jedem Tag passiert, prägt einen Menschen. Vielleicht war es meine Zeit in Jena. Dort musste ich sehr viele Lehrveranstaltungen halten und durch den ständigen Kontakt mit den Studenten habe ich viele Sachen nochmal komplett neu gelernt und verstanden.

04) Wie sieht Ihr normaler Arbeitsalltag aus?

Ich bin kein Wissenschaftler mehr. Ich bin freiberuflicher Wissenschaftsautor. Das heißt, ich teile mir meine Arbeitszeit selbst ein. Einen fixen Ablauf gibt es da nicht. Ich schreibe ein paar Artikel für mein Blog und kümmere mich um den laufenden Betrieb. Je nach Bedarf schreibe ich auch Artikel für Zeitungen, schreibe an meinen Büchern oder bereite Lesungen und Vorträge vor.

05) An welchem Projekt arbeiten Sie gerade?

An keinem speziellen Projekt. Aber ich schreibe gerade an einem neuen Buch.

Merkur 3.0

„Merkur“ von Ralf Schoofs

06) Neben den Teleskopen ist der PC ein wichtiges Werkzeug für die Astronomie. Dazu kommt noch das Internet. Diskussionsforen, Webseiten, Blogs und Datenbanken wie etwa Simbad sind für viele unentbehrlich geworden. Wie stark nutzen Sie für Ihre Arbeit das Internet?

Naturwissenschaftliche Arbeit ist heute ohne das Internet nicht möglich. Das ist aber nichts neues, das war schon vor 10 Jahren so. Datentransfer, Kommunikation, Datenverarbeitung und so weiter – das alles geht nicht ohne das Internet. Und als jemand, der heute sein Geld damit verdient, Texte im Internet zu veröffentlichen, ist das Netz für meine Arbeit natürlich essentiell.

07) Sie betreiben den Blog scienceblogs.de/astrodicticum-simplex. Wie wurden Sie Blogger?

Ich habe das einfach mal ausprobiert, weil ich immer schon gerne Blogs gelesen habe und selbst wissen wollte, ob es Spaß macht, so ein Blog zu verfassen und ob sich ein Blog als Mittel zur Öffentlichkeitsarbeit eignet. Es hat mir Spaß gemacht und im Laufe der Jahre wurde die Sache sehr erfolgreich.

08) Wie ist Ihre Meinung zu den „sozialen Netzwerken“, wie Facebook, Twitter, StudiVZ, Xing, LinkedIn und dergleichen?

Das sind ganz normale Medien und Kommunikationsmöglichkeiten. Man kann und soll sie weder pauschal verdammen noch in den Himmel loben. Es kommt darauf an, was mit diesen Netzwerken anstellt und das ist höchst individuell. Genauso wie man am Telefon wichtige Sachen besprechen oder nur Unsinn reden kann, kann man auch Facebook oder Twitter vernünftig oder unsinnig einsetzen. Für mich persönlich sind das wichtige Wege, um mit den Leserinnen und Leser meiner Texte direkt in Kontakt treten zu können.

09) Wir leben in einer sich immer schneller verändernden Welt. Wie gehen Sie mit diesen Veränderungen um?

Ich bin nicht davon überzeugt, dass die Welt „immer schneller“ wird. Sie verändert sich, aber das ist nichts neues. Seit es die Welt gibt und seit Menschen auf ihre leben, verändert sich die Welt und die Art und Weise, wie Menschen auf ihr Leben. Menschen müssen ihr ganzes Leben mit einer veränderten Welt umgehen. Ich denke nicht, das unsere Zeit hier irgendwie besonders ist. Es kommt uns nur so vor, weil wir natürlich dazu neigen, uns selbst wichtiger zu nehmen als alles andere.

Saturn und Tethys

„Saturn und Tethys“ von Ralf Schoofs

10) Wenn Sie einen Plan für die nächsten, sagen wir vier Jahre hätten, wie würde der in etwa aussehen?

Ich habe keinen Plan. Ich möchte weiter Menschen vermitteln, wie faszinierend, spannend und wichtig Wissenschaft ist. Solange ich von dieser Arbeit leben kann, werde ich das weiter machen. Wenn ich nicht mehr davon leben kann, muss ich mir etwas anderes suchen – aber diese Entscheidung treffe ich, wenn es so weit ist.

11) Was würden Sie den jungen Menschen raten, die gerade ihr Abitur/Hochschulreife erlangt haben und die vor der Entscheidung stehen ob Sie ein Studium beginnen oder in das Berufsleben einsteigen sollen?

Man soll immer das machen, wovon man überzeugt ist. Es bringt nichts, sein Leben nach irgendwelchen äußeren Parametern zu planen. Was nützt es, wenn man einen Job nur macht, um schnell viel Geld zu verdienen, aber dabei unglücklich ist? Wer lernen will, soll auf jeden Fall lernen. Wissen schadet nie.

12) Wenn Sie auf Ihre bisherige Karriere zurückblicken, worauf sind Sie besonders stolz?

Auf nichts spezielles. Ich mache meine Arbeit und ich mache das, was ich gut kann. Aber „stolz“ bin ich auf nichts. Zufrieden, erfreut, glücklich – aber nicht „stolz“. Stolz mag ich nicht.

13) Gibt es einen Traum, den Sie sich erfüllen möchten?

Naja, nicht wirklich. Ich möchte weiterhin von einer Arbeit leben können, die mir Spaß macht.

14) Zum Abschluss möchte ich Ihnen eine sehr persönliche Frage stellen: was haben Sie vom Leben gelernt?

Tut mir leid, auf diese Frage kann ich nicht antworten. Das ist mir zu klischeehaft. „Das Leben“ ist das Leben. Man lebt es und lernt dabei, in jeder einzelnen Sekunde. Aber im echten Leben gibt es selten irgendwelche großen „Lektion“, die „das Leben“ für uns bereit hat.

 

 

REVOLUTIONART 40 – Januar 2013 – Expedition

revolutionart

Mein Bild im REVOLUTIONART Magazine Nr. 40
Nelson Medina, der Herausgeber des englischsprachigen Revolutionart Magazin, hat mein Bild McCandless schwerelos in der Januar Ausgabe 40 seines Magazins veröffentlicht!

McCandless Weightless

Bruce McCandless schwerelos

McCandless schwerelos
Expressionistische Darstellung von Astronaut Bruce McCandless. Er steuerte beim zehnten Shuttleflug (Challenger) das bemannte Manövriergerät MMU, einen Raketentornister, mit dem er ohne Nabelschnur oder Sicherheitsleine manövrieren konnte. Mischtechnik auf Hartfaserplatte, 90 x 60 cm, 1999.

REVOLUTIONART Magazine Nr. 40, Januar 2013, „Expedition“
Jede Ausgabe des Magazins von Nelson Medina ist einem Thema gewidmet. Die Ausgabe 40 ist 276 Seiten stark und als PDF 74 Mb groß. Das Thema ist Expedition:

„An artistic expedition around the world discovering the planet and opening up new routes for inspiration.“

In der Ausgabe ist u.a. ein Interview mit dem „Michelangelo der Graffiti Kunst“, mear one (Kalen Ockerman) enthalten. Mich erninnern seine Arbeiten eher an Salvador Dali.
Eine gedruckte Version des Magazins kann auf der Webseite revolutionartmagazine.com bestellt werden!

Poster Revolutionart Ausgabe 40 "Expedition"

Poster Revolutionart Ausgabe 40 „Expedition“