Planetary Images From Then and Now

Ein Philosophie-Professor aus Tennessee (USA) durchforstet die Online-Datenbanken der NASA nach Bilder, die von Raumsonden aufgenommen wurden und bearbeitet sie am heimischen Computer.
Prof. Ted Stryk veröffentlicht sie dann in seinem Blog Planetary Images From Then and Now.
Schade nur, das er kein Tutorial veröffentlicht, wie er die Aufnamen der Raumsonden Cassini, Mariner, Rosetta,Voyager, Galileo, usw. bearbeitet hat.

Kennen Sie Alexander Zick?

Alexander Zick (1865 – 1907) kennt fast niemand. Das scheint bei Illustratoren des 19. Jahrhunderts üblich zu sein, da die Künstler in den Publikationen fast nie genannt wurden.
Sein Stil erinnert mich irgendwie an den Schöpfer von Prinz Eisenherz, Hal Foster.
Heute findet man im Netz seine Illustrationen zu deutschen Märchen, wie “Hänsel und Gretel”, “Das tapfere Schneiderlein”, “Aschenputtel”, und so weiter.

Der Schweizer Christoph Roos hat in seinem Blog einige Arbeiten von Alexander Zick ausgegraben, aber leider auch nichts über sein Leben gefunden. Sicher scheint nur zu sein, das er der letzte Spross einer Künstlerfamilie war. Traurig, das man selbst in der Wikipedia nur einen Krümmel an Information über ihn findet.

Hänsel und Gretel, Darstellung von Alexander Zick
Schneeweisschen und Rosenrot, Darstellung von Alexander Zick
Das tapfere Schneiderlein, Darstellung von Alexander Zick
Aschenputtel, Darstellung von Alexander Zick

Mannomann, dürfen Zombies zur Wahl?

Mannomann, Dat darf ja nich war sein. Die Chefin sagt, Zombies dürfen wählen gehen! Wat sachse dazu.

Zombies kommen in den Gesetzen und Verordnungen gar nicht vor und also gibbet die auch gar nicht und ergo müsse man die Existenz unsere untoten Mitbürger vor den anderen Mitbürgern in diesem unserem Lande verheimlichen.
Rein rechtlich hätte sie da recht, sagt die Chefin, wenn man dat ganze formaljuristisch betrachtet. Und meine Chefin ist Juristin, also Frau Doktor Jur.
Also sagt sie, es gäbe keinerlei juristische Handhabe den Untoten / Zombies das aktive und passive Wahlrecht zu entziehen, sagt sie.

Hähh?

Hömma, alter Schwede! Egal ob Juristin oder Otto Normal-Mittbürger, Hirn ist Hirn, und dat findet JEDER Zombie lecker.

So, morgen is Muttertag, da geh ich erstma wählen für NRW. Da treff ich bestimmt den einen oder anderen Untoten 😉
Danach bring ich mein Muttchen die Usambaraveilchen vorbei und dann hol ich mir ne Pommes Rot-Weiss. Dat hab ich mich verdient.

Mahlzeit!

Rick Future – Eine kostenlose Hörspielreihe

Nein, NICHT Captain Future, sondern RICK FUTURE!

Ich gestehe, ich bin ein Fan von Science Fiction. Neben Zombies erlegen, Kunden für Illustrationen gewinnen und meiner eingebildeten Karriere als Möchtegern-Astronaut, lese ich SF-Romane. Vor allem das Genre der Space-Opera hat es mir angetan.

Das ich erst jetzt auf Rick Future gestoßen bin, kann ich nicht begreifen. Diese Hörspielreihe gibt es schon seit 2007 und ist pure Space-Opera. Mittlerweile sind sechzehn Folgen und vier Specials erschienen, wobei jede Episode ca. 50-60 Minuten lang ist. Alle stehen kostenlos auf der Homepage zum Download bereit!

Cover der ersten Rick Future Hörspiels (Second Edition)

5. Juni 2362

Tja, die Erde wird an diesem Datum von den Jozianern zerstört. Joz!-;( aber auch.
Nur ca. 200 Mio. Menschen überleben in den verstreuten Kolonien und auf dem Mars, darunter der 5 jährige Rick.
Als Erwachsener arbeitet er als “Freiberufler” für den Galaktischen Sicherheitsdienst des Fordianischen Imperiums. Ihm zur Seite stehen der Golwone Hubert und die weibliche Androidin Ev-a2.

Der Stegosaurus kann Kung-Fu!

Geschrieben wird die Hörspielreihe von den Autoren Dane Rahlmeyer und Sven Matthias, der auch die Rolle des Rick Future spricht. Das Hamburger Musiklabel Erdenstein steuert die kinoreife Musik bei. Über 70 Amateure und Profis haben den Figuren des Rick-Future-Universums” ihre Stimme geliehen.
Und in der Mache ist ein Computerspiel zur Hörspielreihe!

Am 10. Mai 2012 erscheint Episode 2 (Second Edition) in überarbeiteter Version.

 

Kennen Sie Heinrich von Zügel?

Nicht nur der röhrende Hirsch!

Heinrich von Zügel (1850-1941) war zu Lebzeiten bekannt für seine Tierdarstellungen. Einige seine Werke wurden in der “Großen Deutschen Kunstausstellung” gezeigt, was nicht verwundert. Passt doch das Sujet in die primitive “Blut-und-Boden” Romantik der Nazis.

Jagdstück mit erlegtem Rehbock, 1911, Galerie der Stadt Murrhardt (Foto: Peter Schmelzle).

Man darf nicht vergessen, das er Gründungsmitglied der Münchner Secession war! Heinrich von Zügel gehört mit Lovis Corinth, Max Liebermann und Max Slevogt zu den deutschen Impressionisten.

Selbstbildnis als Maler, 1927, Galerie der Stadt Murrhardt (Foto: Peter Schmelzle).
 
Hirtin führt Kälber aus der Weide, 1920, Galerie der Stadt Murrhardt (Foto: Peter Schmelzle).

Von 1895 bis 1922 war er Professor an die Kunstakademie München. James Gurney zitiert in seinem Blog einen Schüler Zügels, Hermann Ebers.

Zwei Kühe mit Hirte am Hof, 1941, (Quelle: Kunsthaus Lempertz)

Das Bild “Zwei Kühe mit Hirte am Hof” hat Heinrich Zügel in seinem Todesjahr im Alter von 90 Jahren gemalt!
Falls ich 90 werden sollte, dann will ich aber auch noch so malen können.

Bitte.