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Mannomann – Zombies und die Filzekratie

Näh, näh, näh, dat kann nich war sein!

Da hat unsere Spezialeinheit doch tatsächlich hohen Besuch von Beamten und Promilenz aus Düsseldorf. Die Nieten in Nadelstreifen wollen ma sehn wat wir so den ganzen Tach am tun sind.

Ja spinnen die? Wofür schreiben wir uns mit die Berichte und Raports denn die Finger wund? Tun die bei die Filzekratie nich lesen können? Dat darf ja wohl nich war sein.

Und unsere Frau Doktor, die war stolz wie Oskar, als die Dunnbrettbohrer mit ihre Staatskarossen aufen Hinterhof von unserm Bestattungunternehmen gefahren kamen. Den alten Bully mussten wir draußen aufe Straße stehen lassen, weil die Karossen sonst kein Platz zum wenden gehabt hätten. Selbst deren Fahrer von denen sind arrogante Ar%§?lö*#@r.

Getz sagten die uns, “mann wolle sich ein Bild vor Ort machen”. Na, denen ham wa erstmal unser selbst gebautes Krematorium gezeigt. Rein zufällig hatten wir nen schön stinkigen Nazi-Zombie dabei. An dem ham wa dann die Funktionsweise demonstriert. Und ich muß sagen, wir vonne Spezialeinheit waren dann doch noch zu frieden, denn die vonne Filzekratie produzieren echt brockige Kotze. Unser Schlipstrager, der Dienst im ABC-Schutzanzug hatte, hat dann alles mit dem Feuerwehr-Schlauch in den Gullie gespühlt.

Und da die Typen vonne Filzekratie noch die nächste Woche bei uns bleiben, ist die letzte Woche doch noch ganz ordentlich zu Ende gegangen.

Mannomann, dat muß ich schon sagen.

 

Mannomann, Zombies brutzeln in der Sonne!

Wat ne Woche! Ich hab schon en Schreck gekricht, als ich inne Glotze die Vorhersage gehört hatte. Und et is auch genau so gekommen, abba zu unserm Glück erst am Wochenende.

Wo ich natürlich Dienst hab.

Ich hab mich schon im ABC-Schutzanzug von Zombies verschmodderte und verräumte Buden aufraumen sehn. Dat is zwar mein Job abba bei der Hitze getz? Nähnähäh, dat tut keine Not. Und die anderen vonne arbeitenden Bevölkerung liegen auf Balkonien und lassen sich den Lorenz aufe Plautze scheinen.

Abba zu mein Glück ging dat erst am Samstach los mit die Bullenhitze. Und mit Lorenz aufe Plautze scheinen lassen war auch nix. Die Plautze wär schon nach fünf Minuten sonnenbraten gut durch gewesen!

Unser Radiofritze, der Telekomiker, hatte auf die Frequenzen vonner Polizei und so, nur dat übliche Geplärre für heiße Tage drauf. Scheint dat die Untoten auch lieber im Schatten hocken, wie der Rest vom Volk.

Ich wollt mich schon freuen, da kam heute mittach prompt der Alarm! Wir krallen unser Gerödel und rein in den Bulli. Der Dricke prescht durch Essen-Kray wie son Bekloppter und wir sind noch vor die Polzei da. Wir widda raus außem Bulli und rein in dat Eigenheim an die verdatterten Besitzer vorbei und wat soll ich euch sagen:

Da lagen im Garten von die Leute die außem Urlaub widda kamen doch tatsächlich fünf Zombies rum! Glaubse dat? Ich sach et euch, die lagen da aufe zugewachsenen Wiese inne Sonne rum.

In Badehose und Bikini und so. Ja! Ich sach et dich!

Wir ham nich lang gefackelt und alles schnell erledigt. Kopfschuß, dann eingetütet in die Leichensäcke und die Eigenheimer haben erst ma Frau Doktors patentierte Vergissmeinnich-Spritze verpasst gekricht. Dat Zeuch is super, die wissen dann von keine Zombies mehr.

Nähnähäh, die ganze Woche kaum wat los gewesen und dann sowat. Zombies brutzeln inner Sonne. Hasse nich gesehn! Abba trotzdem werd ich nach Feierabend nich den Siebzehner raus holen. Ich bin einfach zu schlapp bei die Hitze.

Mannomann!

Mannomann, Zombies sind so asselig!

Wir vonne Spezialeinheit, entsorgen zombiefizierte Untote. Die zur Strecke zu bringen is nich so dat Problem. Dat klappt schon.

Dat “Hinterher” is dat Anstrengende, denn eigentlich sind wir nur Bestatter und Reinigungskräfte mit Waffenschein.
Und mit Pumpgun. Und die musse natürlich hinterher auch gründlich sauber machen.

Sonne von Zombies verwohnte Bude is ganz schon asselig. Dat sieht da immer so aus, als ob en Elefant drei Monate Dünnflitsch gehabt hätte. Bor, da hasse ordentlich wat zu tun, wenne da Ordnung schaffen muß!
Und wo tut man den ganzen Müll hin, den sich die Zombies zusammen geklaut haben? Dat macht mich immmer am meisten Sorgen. Reichen die Putzlappen für dat ganze schleimige Gekröse? Hamm wa genuch Domestos und Müllsäcke dabei? Letztens hatte der Schlippsträger widda dat Zewa wix und wech vergessen gehabt. Dat brauchse auch, glaubet mir.

Also lange Rede kurzer Sinn, bei jedem Einsatz hasse jede Menge Gerödel dabei. Und dat musse dabei haben, sonst kriegen wir die von die Untoten verwohnten und verräumten Buden gar nicht sauber. Und dat alles machen wir als Nebenjob, dat musse dich ma vorstellen!

Mannomann, und nach die Putzaktion biss abgelascht, dat kann ich Dir sagen.

Mannomann! Wie man Zombies umnippeln tut.

Wie man Zombies umnippelt ?
Dat is gaaaanz einfach. Man braucht nur dat Gehirn zerstören oder den Kopf entfernen. Schon is der Untote endgültig hinüber.
Getz is abba die Frage, wie man dat praktischerweise machen kann. Also ohne viel Gekröse zu verspritzen. Da hat sich bei uns in die Spezialeinheit die gute alte Walter PPK mit Schalldämpfer bestens bewährt. Man muß nur richtig zielen und et macht keinen Radau.
Für kräftige, sportliche Typen wie unseren Schlippsträger, lässt sich auch Schaufel und Hackebeil einsetzen. Dafür braucht man abba viel Platz und ordentlich Schmackes und dann mit Kawupp drauf! Dat Problem bei der Methode is abba, dat man sich dabei ganz schön einsaut.
Pumpgun und Schrotflinte geht auch, macht abba viel Krach und ne ordentliche Schweinerrei. Den ganzen Siff müssen wir dann ersma widda wech wischen. Dat gehört leider auch zu unser Aufgaben
Wat gar nich geht sind Sprengstoffe aller Art und natürlich auch Handgranaten. Man kann sich die Sauerrei einfach nich vorstellen. Und wenn dann so en Zombie-Kopf übrich bleibt und nur angedötscht is, dann kann der immer noch einen anknabbern und infizieren. Dat geht schomma überhaupt nich! 


Bücher über wie man Zombies umnippelt !
Bücha gibbet auch genuch drübba. Musse nur nach die grosse Amazone geh’n. Dafindese genuch drübba wie de die Untonen zur Strecke bringst:

Wenn einer noch so Tipps und Tricks auf Lager hat, wir können et gebrauchen. Also immer her mit Eure Links und Kommentare:



Wat fürn Tach im Pott !
Hier mal zwei sehr wichtige Links zum Ruhrpöttische:

Mannomann!




Mannomann, Zombies können nich bölken!

Mannomann, diese Woche hat ich schon widda en luriges Gefühl inne Kopp! Erst letztens war ich erst beim Arzt gewesen und da hatte ich nix. Rein gar nix! Glaubse dat?

Wenn mich usselich is, da mach ich keinen Bohei drum. Unser Schlipsträger is da ja ganz anders, der is nen richtigen Zisselmissel-Kopp.
Und den seine Krankenscheine sind immer von andere Doktoren. Mal vom Urologen, mal vonne Nephrologen, dann widda von andere -logen und so weiter. Ich frach mich ob der überhaupt nen Hausarzt hat.

Und dat alles nur damit er keine Nazi-Zombies und andere Untote erlegen muß. Da bricht dem ja nen Zacken ausser Krone.
Und dann dat Entsorgen erst. Die Zombies tun ja stinken wie die Pest. Dat hält ja sein feines Näschen nich aus;-)

Aber da kennt der unser Frau Doktor schlecht. Die is bei die Filzekratie und die kennt die ganzen Schliche wie man Blau macht in und auswendig. Dat gab abba einen Anschiss, mein lieber Scholli! Die Chefin war richtig am bölken!

Und getz durfte der Schlipsträger dat mitmachen wat ich letzte Woche selber mitgemacht hatte. Er wurde von die Ärtze aufn Kopp gestellt, durchgeleuchtet und mit die fiesen Nadeln gepiesackt.

Ne wat waren wer uns am beömmeln über unseren Schlipsträger. Mannomann, für den war die Woche gelaufen!