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Kosmos Himmeljahr 2013 veröffentlicht

Prof. Hans Ulrich Keller und sein Mitarbeiter Erich Karkoschka haben es wieder geschafft! Das neue astronomische Jahrbuch für 2013 ist über die üblichen Kanäle zu bestellen. Kompetent wird über die astronomischen Ereignisse des Jahres 2013 informiert. Verständliche Diagramme, Karten und umfangreiches Bildmaterial stehen dem interessierten Leser hilfreich zur Seite.
Titelbild Hommelsjahr 2013

Drei meiner Space-Art Illustrationen im neuen Himmelsjahr 2013
Ja, gleich drei meiner Bilder sind im neuen astronomischen Jahrbuch des Franckh-Kosmos Verlags zu finden! Die Konzepte meiner Space-Art Bilder stammen fast alle von Prof. Hans Ulrich Keller.
Für das Monatsthema April “Vagabunden des Sonnensystems” habe ich eine ganzseitige Illustration angefertigt (Seite 110).
Reservoir der Kometenkerne im Sonnensystem

Im Monatsthema Juni “Wo ist die zweite Erde?” findet sich zur Einleitung (Seite 142) ein stimmungsvolles Space-Art Motiv.
Wo ist die zweite Erde?

Am Beginn des Monatsthemas Dezember “Den Vulkanoiden auf der Spur” (Seite 250), das Dritte meiner Space-Art Bilder.
Den Vulkanoiden auf der Spur

Hans-Ulrich Keller
Kosmos Himmelsjahr 2013
Sonne, Mond und Sterne im Jahreslauf. 296 Seiten, Breitklappenbroschur 210 x 152 x 18 mm (LxBxH), 1. Auflage 2012.
ISBN: 978-3-440-13097-1
Art.-Nr.: 13097

Mannomann – Zombies und die Filzekratie

Näh, näh, näh, dat kann nich war sein!

Da hat unsere Spezialeinheit doch tatsächlich hohen Besuch von Beamten und Promilenz aus Düsseldorf. Die Nieten in Nadelstreifen wollen ma sehn wat wir so den ganzen Tach am tun sind.

Ja spinnen die? Wofür schreiben wir uns mit die Berichte und Raports denn die Finger wund? Tun die bei die Filzekratie nich lesen können? Dat darf ja wohl nich war sein.

Und unsere Frau Doktor, die war stolz wie Oskar, als die Dunnbrettbohrer mit ihre Staatskarossen aufen Hinterhof von unserm Bestattungunternehmen gefahren kamen. Den alten Bully mussten wir draußen aufe Straße stehen lassen, weil die Karossen sonst kein Platz zum wenden gehabt hätten. Selbst deren Fahrer von denen sind arrogante Ar%§?lö*#@r.

Getz sagten die uns, “mann wolle sich ein Bild vor Ort machen”. Na, denen ham wa erstmal unser selbst gebautes Krematorium gezeigt. Rein zufällig hatten wir nen schön stinkigen Nazi-Zombie dabei. An dem ham wa dann die Funktionsweise demonstriert. Und ich muß sagen, wir vonne Spezialeinheit waren dann doch noch zu frieden, denn die vonne Filzekratie produzieren echt brockige Kotze. Unser Schlipstrager, der Dienst im ABC-Schutzanzug hatte, hat dann alles mit dem Feuerwehr-Schlauch in den Gullie gespühlt.

Und da die Typen vonne Filzekratie noch die nächste Woche bei uns bleiben, ist die letzte Woche doch noch ganz ordentlich zu Ende gegangen.

Mannomann, dat muß ich schon sagen.

 

Mannomann, Zombies brutzeln in der Sonne!

Wat ne Woche! Ich hab schon en Schreck gekricht, als ich inne Glotze die Vorhersage gehört hatte. Und et is auch genau so gekommen, abba zu unserm Glück erst am Wochenende.

Wo ich natürlich Dienst hab.

Ich hab mich schon im ABC-Schutzanzug von Zombies verschmodderte und verräumte Buden aufraumen sehn. Dat is zwar mein Job abba bei der Hitze getz? Nähnähäh, dat tut keine Not. Und die anderen vonne arbeitenden Bevölkerung liegen auf Balkonien und lassen sich den Lorenz aufe Plautze scheinen.

Abba zu mein Glück ging dat erst am Samstach los mit die Bullenhitze. Und mit Lorenz aufe Plautze scheinen lassen war auch nix. Die Plautze wär schon nach fünf Minuten sonnenbraten gut durch gewesen!

Unser Radiofritze, der Telekomiker, hatte auf die Frequenzen vonner Polizei und so, nur dat übliche Geplärre für heiße Tage drauf. Scheint dat die Untoten auch lieber im Schatten hocken, wie der Rest vom Volk.

Ich wollt mich schon freuen, da kam heute mittach prompt der Alarm! Wir krallen unser Gerödel und rein in den Bulli. Der Dricke prescht durch Essen-Kray wie son Bekloppter und wir sind noch vor die Polzei da. Wir widda raus außem Bulli und rein in dat Eigenheim an die verdatterten Besitzer vorbei und wat soll ich euch sagen:

Da lagen im Garten von die Leute die außem Urlaub widda kamen doch tatsächlich fünf Zombies rum! Glaubse dat? Ich sach et euch, die lagen da aufe zugewachsenen Wiese inne Sonne rum.

In Badehose und Bikini und so. Ja! Ich sach et dich!

Wir ham nich lang gefackelt und alles schnell erledigt. Kopfschuß, dann eingetütet in die Leichensäcke und die Eigenheimer haben erst ma Frau Doktors patentierte Vergissmeinnich-Spritze verpasst gekricht. Dat Zeuch is super, die wissen dann von keine Zombies mehr.

Nähnähäh, die ganze Woche kaum wat los gewesen und dann sowat. Zombies brutzeln inner Sonne. Hasse nich gesehn! Abba trotzdem werd ich nach Feierabend nich den Siebzehner raus holen. Ich bin einfach zu schlapp bei die Hitze.

Mannomann!

Mannomann, Zombies sind so asselig!

Wir vonne Spezialeinheit, entsorgen zombiefizierte Untote. Die zur Strecke zu bringen is nich so dat Problem. Dat klappt schon.

Dat “Hinterher” is dat Anstrengende, denn eigentlich sind wir nur Bestatter und Reinigungskräfte mit Waffenschein.
Und mit Pumpgun. Und die musse natürlich hinterher auch gründlich sauber machen.

Sonne von Zombies verwohnte Bude is ganz schon asselig. Dat sieht da immer so aus, als ob en Elefant drei Monate Dünnflitsch gehabt hätte. Bor, da hasse ordentlich wat zu tun, wenne da Ordnung schaffen muß!
Und wo tut man den ganzen Müll hin, den sich die Zombies zusammen geklaut haben? Dat macht mich immmer am meisten Sorgen. Reichen die Putzlappen für dat ganze schleimige Gekröse? Hamm wa genuch Domestos und Müllsäcke dabei? Letztens hatte der Schlippsträger widda dat Zewa wix und wech vergessen gehabt. Dat brauchse auch, glaubet mir.

Also lange Rede kurzer Sinn, bei jedem Einsatz hasse jede Menge Gerödel dabei. Und dat musse dabei haben, sonst kriegen wir die von die Untoten verwohnten und verräumten Buden gar nicht sauber. Und dat alles machen wir als Nebenjob, dat musse dich ma vorstellen!

Mannomann, und nach die Putzaktion biss abgelascht, dat kann ich Dir sagen.