E-Mail Interview mit Dr. Ralf Bülow

Ralf Bülow, geboren 1953 in Gelsenkirchen, studierte Informatik, Mathematik und Philosophie an der Universität Bonn. Er ist Diplom-Informatiker und promovierte in mathematischer Logik.
Während der 1980er Jahre arbeitete Ralf Bülow im Deutschen Museum und dessen Forschungsinstitut in München, Anfang der 1990er Jahre als Wissenschafts- und Technikjournalist. Seit 1996 war er an zahlreichen Ausstellungen zu den Themen Computer, Weltraumfahrt, Astronomie und Physik beteiligt, darunter auch an ‘Einstein begreifen’ des Technoseums Mannheim.
Von 2009 bis 2011 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fachhochschule Kiel und 2012 im Computermuseum Hoyerswerda tätig.
Ralf Bülow hat auch zur Geschichte der Science Fiction publiziert und 2004 Ri Tokko’s utopischen Roman ‘Automatenzeitalter’ aus dem Jahre 1930 neu herausgegeben.

01) Dr. Bülow, zu Beginn unseres Email-Interviews stelle ich Ihnen die Frage aller Fragen: wie wird man Wissenschaftsjournalist?

Man lernt schreiben, bewirbt sich irgendwann, und dann ist man’s – so ging es mir 1990. (Im Unterschied zu vielen anderen machte ich kein journalistisches Volontariat.) Ich habe aber nur von 1990 bis 1995 einigermaßen konzentriert als Journalist gearbeitet.

02) Viel Ihnen die Entscheidung Informatik zu studieren leicht?

Ja. 1971 war das noch sehr neu und spannend.

Exkursion B

Exkursion B, Mischtechnik auf Karton, 40 x 60 cm

03) Was hat Sie in Ihrem bisherigen beruflichen Leben entscheidend geprägt?

Ganz spontan – das Internet.

04) An welchem Projekt arbeiten Sie gerade?

An Kurzbiografien von Menschen, die sich um die Entwicklung und Popularisierung der Raumfahrt bemühten, Erfinder, Ingenieure, Maler, Schriftsteller usw.

05) Der PC ist heute ein wichtiges Werkzeug. Dazu kommt noch das Internet. Diskussionsforen, Webseiten, Blogs und Wikis sind für viele unentbehrlich geworden. Wie stark nutzen Sie für Ihre Arbeit das Internet?

Ziemlich stark – siehe 03)

Fruehwerk 59

Die Weltraum Burg, Plakafarbe auf Karton, 70 x 100 cm.

06) Könnten Sie sich vorstellen selber einen Blog zu betreiben?

Nicht wirklich, wie man heute so schön sagt.

07) Wie ist Ihre Meinung zu den “sozialen Netzwerken”, wie Facebook, Twitter, StudiVZ, Xing, LinkedIn und dergleichen?

Ich beschränke mich auf eine Charakterisierung: Bei Twitter trete ich unter meinem richtigen Namen auf, bei Facebook nicht. (Hängt aber auch mit den Gruppen zusammen, in denen ich verkehre 🙂

Anno 1969

Anno 1969, Mischtechnik auf Hartfaserplatte, 90 x 60 cm.

08) Wir leben in einer sich immer schneller verändernden Welt. Wie gehen Sie mit diesen Veränderungen um?

Ich glaube, ich verkrafte sie ganz gut. Im übrigen verliefen die Änderungen in den 1950er und 1960er Jahren schneller als heute, mit Jets, TV, Raumfahrt, Computer etc.

09) Wenn Sie auf Ihre bisherige Karriere zurückblicken, worauf sind Sie besonders stolz?

Auf retro-futurismus.de d.h. auf die Mitwirkung bei der Seite, nicht auf die technische Erstellung.

10) Gibt es einen Traum, den Sie sich erfüllen möchten?

Vielleicht mal nach Namibia fliegen und den dortigen Sternenhimmel sehen.

11) Zum Abschluss möchte ich Ihnen eine sehr persönliche Frage stellen: was haben Sie vom Leben gelernt?

Wieder ganz spontan: Seid nett zueinander, Hauptsache gesund, Money is beautiful.

Dr. Ralf Bülow

Dr. Ralf Bülow

 

Mannomann – Zombies brauchen kein Gedächtnis

Da war doch unsere Frau Doktor letzten Mittwoch mit uns vonne Spezialeinheit auf Tour gewesen. Die kam tatsächlich hinter ihrem Schreibtisch hervor gekrochen, stieg mit uns zusammen in den Bulli und ab ging die Post! Wir haben nicht schlecht gestaunt, denn dat war erst dat zweite mal dat die mit uns auf Tour gegangen ist. Und Du glaubs et nicht, die hat tatsächlich gedacht, dat wäre erst dat erste mal. Glaubse dat?

Tja, der haben wir aber mal Bescheid gesagt, so durch die Blume, ganz höflich, von wegen Gedächtnis, Erinnerungslücken, Versprechen, bei die Filzekrattie sein und dat fette Gehalt abkassieren. Die Frau Doktor muß auf Zack sein von wegen die Zombies. Naja, sie hat ja den Außeneinsatz mit uns Zombie-Jäger gut überstanden, dat muß man ja sagen. Aber trotzdem…

Mannomann, nur die Zombies brauchen kein Gedächtnis.

Layout Kosmos Himmelsjahr 2014

Mein Titelbild für das Himmelsjahr 2014 im Vergleich zum Layout von eStudio Calamar

Mein Titelbild für das Himmelsjahr 2014

Mein Space-Art Bild auf dem Cover des Kosmos Himmelsjahres 2014
Mein Titelbild für das astronomische Jahrbuch von Prof. Dr. Hans-Ulrich Keller im Vergleich zum Layout von eStudio Calamar. Und hier findet man es auf Amazon.
Digital, Photoshop, 4000 x 5718 px, 2011.

Unser Sonnensystem (stilisiert) mit dem Zodiakallicht.

Das Original Motiv!

Zodiakallicht 2
Unser Sonnensystem (stilisiert) mit dem Zodiakallicht.
Digital, Photohop, Lightwave, 10000 x 7500 px, 2007.
Astrofoto-Nr. pl009-12.
Nutzung in “Kosmos Himmelsjahr 2014″, Cover, Hans-Ulrich Keller, Franck-Kosmos Verlag, ISBN 978-3-440-13546-4, 2013.
Nutzung in “Kosmos Himmelsjahr 2008″, Seite 208, Hans-Ulrich Keller, Franck-Kosmos Verlag, ISBN 978-3-440-11021-8, 2007.

Prof. Dr. Hans-Ulrich Keller

Prof. Dr. Hans-Ulrich Keller. Quelle: wiki.raumenergiewiki.de

Prof. Dr. Hans-Ulrich Keller ist Gründungsdirektor des Planetariums Stuttgart (1976-2008) und Professor für Astronomie an der Universität Stuttgart. Er leitet die Sternwarte Welzheim und gibt seit über 30 Jahren das “Kosmos Himmelsjahr” heraus.

 

stoersender.tv – Wahlkampfrede der Bun’zlerin – was Mutti wirklich denkt

Stoersender.tv veröffentlicht die Pläne der Kanzlerin!
Und das nur zwei Tage vor der Wahl. Die Merkel muß ja da schon siegessicher gewesen sein. Das die sich das traut zu sagen, was sie die nächsten vier Jahre tun will! So kenne ich die Merkel ja gar nicht, so genau auf den Punkt, so konkret und programmatisch. Von nichtssagendem Herumlavieren und Wortschwurbeleien keine Spur! Man, hätte ich diese Rede schon am 20. September gehört, dann hätte ich meine beiden Kreuze an der richtigen Stelle gemacht.

Mannomann – Zombies brauchen kein Badezimmer

Die Filzekrattie hatte uns letztens endlich den neuen Naßbereich genehmigt. Die Frau Doktor hatte dafür gesorgt, dat die alten Duschen und Toiletten durch wat Modernes ersetzt werden. Dat wird auch Zeit! Der alte Naßbereich ist noch aus den 1950er Jahren und bei uns vonne Spezialeinheit gut in Gebrauch. Schließlich muß man den ganzen Siff und den Glibber von dat untote Gesindel ordnungsgemäß abwaschen und neutralisieren.

Aber getz kommt et: die “Entscheidungsträger” von die Filzekrattie haben einen Arbeitsstau wegen Urlaub und dem hohen Krankenstand bei denen. Näh, näh, näh! Haben die denn keine Urlaubsvertretung, die mal die Formulare ausfüllen kann? Ja, glaubse dat?!

Mannomann – Zombies brauchen kein Badezimmer, aber wir vonne Spezialeinheit!